Am kommenden Sonntag startet der FC Klingnau gegen den FC Othmarsingen in die Rückrunde. Die Mannschaft ist bereit, den FC Kölliken an der Tabellenspitze noch abzufangen. Dafür geht sie sogar durchs Feuer.

Nach zweieinhalb Monaten ist die spielfreie Zeit endlich vorbei. Es darf wieder gekickt werden, es werden endlich wieder Punkte vergeben. Der FC Klingnau hat sich sehr intensiv auf die Rückrunde vorbereitet. Trainer Danijel Kovacevic und sein Assistent Goran Duvnjak haben anstrengende Einheiten mit den Spielern abgehalten und dafür gesorgt, dass diese bestens für die zweite Saisonhälfte gerüstet sind.

Im Hinspiel siegreich

Den Auftakt in die Rückrunde macht das Heimspiel gegen den FC Othmarsingen. Dieser schloss die Vorrunde auf Platz sieben ab und erspielte sich insgesamt 21 Punkte. Das sind sechs weniger als der FC Klingnau, der auf dem zweiten Tabellenrang liegt. Die erste Begegnung in dieser Saison entschied der FC Klingnau auf der Falkenmatt in Othmarsingen mit 1:3 für sich. Dabei zeichneten sich Shqiprim Thaqaj mit zwei Toren und der Neuzugang Meriton Shabani mit einem Treffer als Torschützen aus. Dies aber erst, nachdem Othmarsingen bereits nach sechs Spielminuten das Führungstor erzielte. Die Klingnauer sind also vor einem weiteren Blitzstart ihres Gegners gewarnt und wollen die ersten drei Punkte in der Rückrunde einfahren.

Die Tabelle nach der Vorrunde. (Screenshot AFV)

Durchs Feuer gegangen

Die intensive Vorbereitung des FC Klingnau wurde am vergangenen Wochenende in Huttwil mit einem Teamevent abgeschlossen. Eine mentale Vorbereitung sorgte dafür, dass die Spieler am Ende miteinander und füreinander über feuerheissen Untergrund liefen. Wie es sich für einen Captain gehört, bildete Bora Kalyon die Spitze. Der Innenverteidiger zeigte seinen Teamkollegen, dass die Aufgabe zu bewältigen ist – und das soll auch ein Sinnbild dafür sein, wie es in der Rückrunde laufen könnte. Die Klingnauer wollen gegenüber dem FC Kölliken sechs Punkte aufholen und diesem somit den ersten Platz noch streitig machen. Dafür muss man in den verbleibenden 13 Meisterschaftsspielen sicherlich um die 30 Punkte holen. Beim FC Klingnau ist man sich bewusst, dass dies schwierig aber auf jeden Fall eine machbare Aufgabe ist.

Bora Kalyon geht für seine Teamkollegen über das Feuer.