Gemeinsam getragen — Freude, Einsatz, Verantwortung
Das Licht in der Brunegg-Halle,
spielte mit den Emotionen des Abends. Unser Ea-Team, geführt von Angelo Palma und Ciccio (Kevin Keller), schenkte uns Momente voller Leidenschaft und Zusammenhalt und holte den Turniersieg nach Hause. Ein kleiner Spieler strahlte dabei besonders hell und wurde zum wertvollsten Akteur des Turniers — ein Stern, auf den wir mit Stolz blicken. Aber ihm ist bewusst, dass Fussball ein Mannschaftssport ist.

Hinter jedem Tor,
jedem gewonnenen Zweikampf und jedem Lachen stehen Menschen, die Zeit, Herzblut und Wissen teilen. Unsere Trainer geben mehr weiter als Technik: Sie schenken Mut, Vertrauen und die Freude am Spiel, auch wenn die Rahmenbedingungen manchmal knapp sind. Im Namen der JUKO danke ich allen, die mit Engagement und Beständigkeit die Kinder begleiten.
Veränderungen prägen unseren Weg
Sasa Popovic und Igor Josipovic haben ihr Amt zurückgelegt — Sasa folgt einer neuen Herausforderung beim FC Neuenhof als Assistenztrainer in der 2. Liga, obwohl er am Anfang andere Gründe gesagt hatte, aber auch das sind wir nicht nachtragend sondern leben nach dem Motto, der FCK bremst reisende nicht.
Für euren Einsatz danken wir von Herzen; Spuren bleiben, auch wenn Wege sich trennen. Für die A-Junioren arbeiten wir an einer Lösung. Ein besonderer Dank geht an Brahim, Mo und die Ashani-Brüder, wie auch am Sportchef des FC Döttingen Ziar, die jetzt einspringen und Unterstützung leisten. Was man nicht vergessen darf ich in diesem Alter, ist es sehr schwer eine Lösung zu finden bei denen alles glücklich sind. Leere Versprechungen machen wir nicht (haben aus den Fehler gelernt)— weder, um Spieler in Klingnau zu halten, noch aus Bequemlichkeit: Wer aus den A‑Junioren in die Aktivmannschaft rutschen soll, muss sportlich und mental bereit sein, dem höheren Tempo und der grösseren Robustheit standzuhalten. Nur Technik genügt leider nicht mehr. Denn wer Technik besitzt der wird härter dran genommen eine Regel des Fussball.
Doch neben Jubel und Anerkennung gibt es Schatten:
Zu oft erleben wir an Hallenturnieren überbordende Emotionen, verbale Entgleisungen und Situationen, die dem Geist des Spiels widersprechen. Als Funktionär und Zuschauer macht mich das nachdenklich:
Wenn Vorbilder die Grenzen überschreiten, findet diese Haltung ihren Weg auf den Platz — bei den Spielern und den Zuschauern. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Grenzen des Respekts zu setzen, bevor ein Moment der Überforderung zur Eskalation wird.
Vereine, Trainerinnen und Trainer, Verband und Eltern — wir alle tragen Verantwortung. Nicht jede Energie, die auf dem Feld sichtbar wird, muss eskalieren; sie kann geleitet werden zu fairer Leidenschaft, zu Empathie und zur Förderung sozialer Kompetenz. Darin liegt die echte Leistung unseres Sports: Kinder zu begleiten, damit sie nicht nur besser kicken, sondern auch bessere Menschen werden.
Lasst uns deshalb bewusst handeln: Trainer, die mit Ruhe vorangehen; Vereine, die Werte über kurzfristigen Erfolg stellen; Eltern, die Vorbild sind. Denn die Kraft, die wir heute in die Kinder investieren, zeigt sich morgen in Gemeinschaft, Respekt und Zusammenhalt.
Am Ende zählt mehr als ein Pokal. Es zählt, wie wir miteinander umgehen, wie wir Fehler verzeihen und wie wir einander wieder aufrichten. Wir wollen einen Verein, in dem Spiel und Menschlichkeit Hand in Hand gehen — voller Freude, mit Herz und der Haltung: Zusammen sind wir stärker.
